Leckere Grillsauce für den Raclette-Abend selber machen

Ach ja, man könnte ja mal wieder: Freunde einladen und einen leckeren Raclette-Abend veranstalten.
Gesagt, getan, die Zutaten sind schnell eingekauft, und jetzt kommen die schönsten Stunden vor so einem Abend. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und man kann sich voll entfalten. Los geht´s!
Unverzichtbarer Bestandteil für einen unvergesslichen Raclette-Abend ist eine „oberleckere“ Grillsauce, natürlich selbstgemacht. Zuerst werden die alten Rezepte von den schlauen Großmüttern durchsucht, aber Fehlmeldung, denn Raclette-Abende wurden zu Zeiten unserer Ahnen noch nicht favorisiert. Aber wozu gibt es Fantasie und Kreativität, versuchen wir es halt selber. Angenehmer Nebeneffekt, auch der neue Stab-Mixer, den wir bei stabmixer-test.org entdeckt haben, kommt zum Einsatz.

Raclette – Eine Erfolgsgeschichte

Raclette, ursprünglich ein tolles Schweizer Gericht, hat den Triumphzug um die Welt angetreten. Die Schweizer, ihren traditionellen Werten sehr verbunden, verzichteten auch beim Essen nicht auf diese. Pellkartoffeln, Essigzwiebeln, saure Gurken und Senf-Früchte verwendeten die Eidgenossen für ihr Raclette. Und natürlich Käse, das Beste vom Besten, unter dem Raclette du Valais AOC geht gar nichts.
Diese Art der Zubereitung mutet in Deutschland ein wenig fremdartig an, aber warum nicht? Uns sind eher Zutaten wie Champignons, Mais, Erbsen, Paprika sowie verschiedene Fleisch- und Wurstsorten vertraut. Schinken und Salami sollten im Pfännchen auch nicht fehlen. Auch gegenüber dem Raclette-Käse, sind die Deutschen nicht ganz so streng. Neben einem klassischen Käse tut es hier auch ein Gouda oder Emmentaler, die übrigens sehr zu empfehlen sind. Aber jetzt kommt die Frage aller Fragen: Welche leckere Grill-Sauce reichen wir zum Raclette? Der Möglichkeiten gibt es, wie immer, viele.

Saucen von A bis Z

Es hört sich alles absolut verführerisch an: selbstgemachte Knoblauch-Sauce, Curry-Sauce mit gerösteten Mandeln, scharfe Honig-Sauce, pikante Erdnuss-Sauce oder auch einmal Eier-Sauce. Alle passen hervorragend zu einem unvergesslichen Raclette-Abend. In diesem Fall soll es die Curry-Sauce mit gerösteten Mandeln werden.

Man nehme also:

  • 1 Eigelb
  • 25 cl Sonnenblumenöl
  • 1 TL Senf
  • 1 Schuss Essig
  • 250 g Schmand
  • 1 TL Sojasauce
  • Curry, Salz und Pfeffer
  • 200 g gestiftete Mandeln (laut http://www.rezeptbombe.de)

Selbstgemachte Mayonnaise bildet den Grundstock für diese leckere Sauce. Das Eigelb und der Senf werden mit Salz & Pfeffer vermischt. Dann wird das Öl sehr langsam zugegeben und gleichzeitig aufgeschlagen bis eine feste, cremige Konsistenz entstanden ist. Jetzt kommt der Essig zum Einsatz. Er wird zugegeben und nochmals verrührt. Fertig ist die Mayonnaise.

Nun werden die Mandeln ohne Öl in einer Pfanne angeröstet. Der Schmand wird unter die Mayonnaise gehoben und ein TL Sojasauce untergerührt. Der Curry wird zusammen mit den gerösteten Mandeln zugegeben und verrührt. Ein Abschmecken sollte nicht fehlen, und dann kann die fertige Sauce für ca. eine Stunde in den Kühlschrank.

Bleibt nur „BON APPETIT“ und einen schönen Raclette-Abend zu wünschen.