Ein wunderbares Weihnachtsfest mit leckerem Racletteessen

In der Vorweihnachtszeit ist ein Großeinkauf Stress pur: Ich musste noch so viel besorgen für unser Raclette zum Heiligabend, aber schließlich hat alles geklappt. Alle werden da sein, angefangen bei unserer eigenen fünfköpfigen Familie, dann meine Eltern und ein alter Freund der Familie, der bei allen großen und kleinen Events dabei ist. Die Eltern meines Mannes leben leider nicht mehr, aber auch so waren wir acht Personen; genau richtig für unser Raclette, das für acht Leute gedacht ist. Unsere Kinder sind groß genug, um ihre eigenen Pfännchen zu füllen, was sie mit Begeisterung machen. Auch von daher ist ein Racletteessen eine schöne Idee.

Nicht traditionell, aber lecker

Wir starten immer schon am Nachmittag, damit es mit der Bescherung abends nicht so lange dauert und damit wir genügend Zeit haben, das Raclette zu genießen. Ich habe also schon ab mittags mit den Vorbereitungen zu tun. Wir wissen zwar, dass man das traditionelle Raclette nur mit Käse macht, aber wir lieben die Vielfalt. Und so gibt es neben Kartoffeln, Brot und diversen Käsesorten (beispielsweise Camembert, Raclettekäse, Gouda, Feta, Ziegenkäse) auch viele andere Zutaten: Speck, rohe Eier (die dann in den Pfännchen zu Spiegeleiern werden), Kapern, Oliven, Tomaten, Würstchen, Gewürzgurken und manches andere, dazu mehrere Soßen (Ketchup, Currysoße, Relish und so weiter). Es macht Spaß, das alles in unterschiedlichen Kombinationen in den Pfännchen brutzeln zu lassen und dann diese Geschmacksvielfalt zu genießen. Dazu reichen wir dann gern noch einen Gurken- oder grünen Salat.

Ein harmonisches Essen

Ich hatte also zu tun: Der Tisch muste schön eingedeckt werden, jeder bekam einen Teller, Besteck, eine Serviette und ein Glas. Zudem deckte ich etwas Alufolie direkt unter das Raclette. Eine Verlängerungsschnur musste her, denn das Kabel vom Raclette reicht nicht bis zur Steckdose. Außerdem stellte ich einen Beistelltisch und einen Rollwagen neben den Esstisch, damit wir die ganzen Herrlichkeiten auch in erreichbarer Nähe hatten. Als alles vorbereitet war, trommelte ich die Familie zusammen und wir hatten eine wundervolle Zeit am Esstisch. Alles war harmonisch, es wurde erzählt und geschmaust. Das Schöne am Raclette, so wie wir es machen, ist, dass jeder sich aussuchen kann, was er mag und was nicht. Gerade die Kinder genießen es sehr, aber auch die ältere Generation findet unser Raclette einfach wunderbar. Es ist ein echtes Gesellschaftsessen, denn immer wieder reicht man die Schüsselchen und Tiegelchen über den Tisch und kommt schon allein darüber ins Gespräch.

Eine wunderbare Bescherung

Als wir fertig waren, wurde schnell abgeräumt und das dreckige Geschirr in der Spülmaschine verstaut. Dann gab es Bescherung. Die Kinder waren ganz aus dem Häuschen, denn viele ihrer Wünsche konnten erfüllt werden. Stundenlang spielten sie mit ihren neuen Sachen, während wir Erwachsenen uns gemütlich bei einem Glas Wein unterhielten. Wir Großen hatten uns nur Kleinigkeiten geschenkt, denn es ist uns immer viel wichtiger, dass wir Zeit miteinander verbringen, als dass wir umfangreiche oder teure Präsente bekommen. Es war jedenfalls ein wundervolles Weihnachtsfest und wir freuen uns schon darauf, es im nächsten Jahr genauso zu wiederholen.

Dieser Text wurde für die Blogparade “Weihnachts-Dinner” erstellt und deshalb haben wir eine kleine Geschichte niedergeschrieben wie so ein Heilig Abend mit dem Raclette ablaufen kann.



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