Raclette Checkliste

Die zwei wichtigsten Zutaten, die auf keiner Checkliste für Raclette fehlen dürfen, sind Käse und Kartoffeln. Ob mehlig oder fest kochend, spielt dabei keine große Rolle und kann nach persönlicher Vorliebe entschieden werden. Besonders empfehlenswert ist es, echten Raclettekäse, der meist von Herstellern aus der Schweiz oder Frankreich angeboten wird, zu verwenden. Aber auch andere Sorten, wie Camembert, Ziegenkäse oder Gouda, erfüllen ihren Zweck und können ebenfalls genutzt werden.

Erhält man beides in guter Qualität, dann hat man eigentlich schon alles beisammen, wenn es einmal schnell gehen muss. Für eine größere Geschmacksvielfalt und mehr geselligen Spaß in größerer Runde sollte man die Checkliste für den Einkauf allerdings etwas ergänzen:

Ob

  • Gemüse
  • Fleisch
  • Wurst
  • Fisch
  • Eingelegtes

als Beilage eignet sich fast alles.

Auf einer Einkaufsliste könnte man demnach zum Beispiel notieren:

  • Champignons
  • Gemüsepaprika
  • Tomaten
  • Hühnerbrust
  • Salami
  • Kochschinken
  • Krabben
  • Sardellen
  • Kräuteroliven
  • Kapernäpfel
  • Mixed Pickles

Je nach Verfügbarkeit und Vorlieben kann die Auswahl dabei beliebig reduziert, erweitert oder anderweitig kombiniert werden.

Damit man unnötigen Stress und unvorhergesehene Überraschungen vermeidet, sollten bereits am Vortag alle Einkäufe erledigt und im Kühlschrank frisch gehalten werden. Zusätzlich kann man die Zeit nutzen, um das Raclettegerät auszupacken, falls notwendig von Staub zu säubern und die Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Dabei lässt sich gleich feststellen, ob das Stromkabel für den geplanten Aufstellort lang genug ist oder ob ein Verlängerungskabel nötig ist. Zum Abschluss können dann noch die Teller, Schälchen und Platten für die Beilagen bereit gestellt werden.

Am Tag der Einladung müssen dann nur noch die Lebensmittel vorbereitet und angerichtet werden. Das Gemüse wird in kleine Würfel oder dünne Scheiben geschnitten, Wurst und Schinken als kalte Platte bereit gestellt. In einer Pfanne brät man die Hühnerbrust durch, würzt sie mit Salz und Pfeffer und zerteilt sie anschließend in mundgerechte Stücke. Diese sollten nicht größer sein als die zur Verfügung stehenden Pfännchen. Die eingelegten Beilagen, wie Krabben, Sardellen, Kräuteroliven, Kapernäpfel und Mixed Pickles, werden in kleine Servierschälchen gefüllt aus denen sich jeder am Tisch selbst bedienen kann.

Da der Raclettekäse in aller Regel bereits in Scheiben geschnitten verkauft wird, muss er nur noch auf eine Platte angerichtet werden. Anderen Käse, wie zum Beispiel Camembert, schneidet man selbst in ungefähr fingerdicke Scheiben und legt sie dazu. Zuletzt bereitet man die Kartoffeln vor. Sie werden geschält, je nach Größe halbiert oder geviertelt und mit kaltem Wasser bedeckt mit allen anderen Beilagen im Kühlschrank kalt gestellt. Die Vorbereitungen sind damit im Wesentlichen abgeschlossen. Bevor die Gäste kommen, müssen dann nur noch der Tisch gedeckt und die Kartoffeln gekocht werden.

Einfache Vorbereitung, gute Zutaten und die Gemütlichkeit, machen jedes Raclette zu einem Erfolg und für gesellige und größere Runden besonders beliebt. Denn auch das Aufräumen macht nicht viel Arbeit. Übrig gebliebene Beilagen werden einfach wieder verpackt und bei anderer Gelegenheit verwendet. Teller, Schälchen und Platten wäscht man wie gewohnt ab oder gibt sie in die Spülmaschine. Ein besonderes Augenmerk benötigen das Raclettegerät und die Pfännchen. Diese reinigt man am einfachsten mit Papiertüchern, solange sie noch warm sind, damit keine Essensreste antrocknen können. Nach dem Auskühlen kann man sie dann mit Wasser, Spülmittel und einem weichen Lappen vollständig säubern und verhindert so auch eine Beschädigung der, für den geschmolzenen Käse so wichtigen, Antihaftbeschichtung.

Insgesamt handelt es sich bei Raclette um ein Gericht, das sich hervorragend auch für eine größere Anzahl an Gästen vorbereiten lässt und bei dem selbst das Aufräumen danach mit wenig Aufwand schnell erledigt werden kann.


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